Zur Orgel als Instrument des Jahres 2021 fasste Landesmusikdirektor Ulrich Knörr einmal treffend zusammen,
"dass es kein anderes Instrument gibt, das von den tiefsten Bässen bis in akustisch kaum noch wahrnehmbare Höhen alle Stimmlagen in sich vereint und das mit den unterschiedlichsten Klangfarben und Registerkombinationen so viele verschiedene Emotionen ausdrücken kann. Diese Bandbreite hilft dem Organisten, bei Gottesdiensten klanglich das zu vertiefen und dem Herzen nahe zu bringen, was Bibelwort und Predigt vermitteln wollen."
Die beiden Orgeln in der Pfarrkirche St. Johannis und in der Magdalenenkirche tun dies akustisch, aber auch optisch auf ganz unterschiedliche Art und Weise - so unterschiedlich wie die beiden Kirchen, in denen sie ihren Dienst verrichten. Hier die Orgel mit zum Teil 170 Jahre altem historischem Pfeifenbestand im ebenso alten, original erhaltenen Orgelgehäuse in der ehrwürdigen, mehr als 250 Jahre alten Markgrafenkirche, Dort die Orgel eines angesehenen englischen Orgelbaumeisters aus dem Jahre 1993 im unwesenlich jüngeren Kirchenneubau aus dem Jahre 1990. Beide Orgeln "sprechen" auf unterschiedliche Art und Weise zum Zuhörer, aber beide verdienen es, ad majorem dei gloriam gehört zu werden, sei es regelmäßig im Gottesdienst oder Konzert oder von gelegentlichen Besuchern der Kirchen zu deren Öffnungszeiten.
Wissenswertes über beide Orgeln finden Sie hier: